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Neues vom Informationsmarkt
und Tipps für Ihre Recherche
Grundlegende
Tipps für Ihre Recherche
Der erfolgreiche Schlüssel
einer erfolgreichen Recherche liegt in der Methode. Nur mit genügend
Selbstdisziplin (also sich nicht zum "Herumsurfen" verleiten lassen) und
einer systematischen Arbeitsweise kommt man ans Ziel seiner Rechercheträume.
Die Vorgehensweise lässt
sich in 7 Schritten zusammenfassen:
-
Loten Sie Ihren eigenen Kenntnisstand
aus und analysieren Sie die Fragestellung.
-
Arbeiten Sie die Hauptaspekte
der Fragestellung heraus (daraus sind durchaus Suchbegriffe ableitbar).
-
Wählen Sie die geeigneten
Handwerkszeuge aus. Dies können Printmedien in den Bibliotheksbeständen
sein, Experten oder das Internet mit seiner enormen Informationsvielfalt;
denken Sie dabei auch an kommerzielle Datenbankanbieter. Bei diesen sind
oft keine langfristigen (kostspielige) Verträge mehr nötig -
Sie können wie in einem Geschäft mit der Kreditkarte nach dem
"pay as you go"-Modus bezahlen.
-
Formulierung der Suche (Formulierung
der Suchlogik und Suchstrategie; auch eine Suchmaschine ist eine Datenbank.
Beschränken Sie sich nicht nur auf eine einfache Suche, sondern bemühen
Sie die Expertensuche, auch Profisuche oder im englischen "advanced search"
genannt. Hierbei kommen v.a. die sogenannten Boole'schen
Operatoren (AND, NOT, NEAR) und Trunkierungszeichen zum Einsatz. Scheuen
Sie keine Zeit, und lesen Sie zunächst die Hilfefunktion der entsprechenden
Datenbank durch. Ihre Suche wird effektiver und genauer).
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Die tatsächliche Recherche.
-
Qualitätskontrolle der
Informationsquellen und der erhaltenen Informationen.
-
Analyse und Interpretation der
Suchergebnisse. Habe ich gefunden was ich wollte? Sollte es das Ergebnis
erfordern, ist die Suchstrategie zu verfeinern und gegebenenfalls zu wiederholen.
Die Befolgung dieser 7 Schritte
in der richtigen Reihenfolge ist eine ziemlich gute Garantie für ein
qualitativ gutes Rechercheergebnis.
Art
und Weise der Informationssuche
Bei der Recherche wollen
wir immer eine möglichst kleine Menge an Treffern bekommen, weil dies
wahrscheinlich die Ergebnisse sind, die am ehesten unserer eigentlichen
Fragestellung entsprechen.
Es gibt zwei Möglichkeiten:
A
Gehen Sie bei einer Recherche vom Allgemeinen zum Besonderen. Sichten Sie
die ersten Ergebnisse und schränken Sie diese mit den Boole'schen
Operatoren immer mehr ein. B Gehen
Sie den umgekehrten Weg - auch das können Sie tun - wenn Sie mit Ihrer
Anfrage zwar eine kleine Menge an Treffern bekommen haben, aber mit der
Ergebnis völlig unzufrieden sind. Überlegen Sie sich in diesem
Fall Synonyme oder übergeordnete Begriffe.
Denken Sie immer wieder an
Lücken, die Sie schließen können. Lücken können
bereits bei der Fragestellung auftreten (Haben Sie alles im Blick?). Dann
natürlich besonders bei den Suchbegriffen (wenn Sie z.B. besondere
Retrievalsprachen anwenden müssen oder fremdsprachliche Datenbanken
benutzen) und bei den Quellen, die Sie für Ihre Recherche benutzen.
Schlagwortsuche
oder Stichwortsuche?
Eine Schlagwortsuche
(Engl.: catchword) wird mit Hilfe des Thesaurus durchgeführt. Thesaurus
bezeichnet eine hierarchisch strukturierte, festgelegte Schlagwortliste,
die das Ergebnis einer inhaltlichen Erfassung eines Dokuments sind. Schlagworte
bündeln Dokumente gleichen Inhalts. Der Gebrauchswert
von Schlagworten ist wesentlich höher als der von Stichwörtern,
weil hier bereits intellektuelle Vorarbeit geleistet wurde, und Wörter
unter bestimmten inhaltlichen, thematischen, sprachlichen, usw. Aspekten
vorsortiert wurden. Es ist daher für die Recherche vorteilhaft, wenn
Sie Ihre Suchbegriffe in ein passendes Schlagwort umsetzen.
Unter einem Stichwort
ist ein Wort aus einer Titelangabe (Autor, Titeln, Jahr, Internettext,
oder andere Felder) zu verstehen. Unter Verwendung von Stichwörtern
bekommen Sie eingeschränkte Ergebnisse, da das Wort ja als tatsächliche
Buchstabenfolge im durchsuchten Text vorhanden sein muss. Nebenbei betreiben
Sie einen relativ großen Aufwand, wenn Sie alle denkbaren Stichwort-Varianten
anwenden wollen. Es gibt nämlich nicht nur das eine, von Ihnen gesuchte
Stichwort, sondern alle seine grammatikalischen Formen (Plural) und anderssprachigen
Äquivalente und deren grammatikalischen Formen.
Operatoren
bzw. Verknüpfungen
Die Suchbegriffe können
mit Hilfe der Boole'schen Operatoren "and/und", "or/oder" bzw. "not/nicht"
verknüpft werden; man erhält Schnitt-, Vereinigungs- und Ausschlussmengen.
Schnittmenge:
A and B
Vereinigungsmenge:
A or B
Ausschlussmenge:
A not B
Im Freitext (Stichwortsuche)
kann auch der Operator "near" verwendet werden; dies bedeutet, dass die
gesuchten Begriffe im selben Satz stehen - egal in welcher Reihenfolge.
Fügen Sie nach "near" eine Zahl hinzu, so bestimmt diese die Anzahl
der Worte, die zwischen den beiden Suchbegriffen stehen dürfen. Bei
manchen Suchmaschinen kö
Informationsquellen
Obwohl heute am Internet
kaum eine Recherche vorbeigeht, sollten Sie auch eine Recherche in klassischen
Medien nicht scheuen. Professionelle Informationsbeschaffer
recherchieren in einer Vielfalt von Informationsquellen; dies führt
zu besseren Ergebnissen als mit nur einem Medium.
Allerdings sollten Sie sich
immer darüber bewusst sein, was das Rechercheinstrument, das Sie benutzen
wollen, auch zu leisten vermag und nach was Sie damit überhaupt suchen
können.
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Mit Online-Katalogen wie z.B.
die OPACS können Sie Bücher und Zeitschriften suchen.
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Mit Internet-Suchmaschinen (www.google.de)
können Sie nach den unterschiedlichsten Dingen suchen, müssen
aber auch möglichst präzise Suchanfragen starten um ein befriedigendes
Ergebnis zu erhalten.
-
Mit Internet-Katalogen (www.yahoo.de)
können Sie nach bestimmten Fachgebieten im Internet suchen. Diese
sind aber nicht so aktuell wie die Suchmaschinen, doch erhält man
durch die Sortierung bereits einen Überblick über das gesuchte
Fachgebiet und auf der Basis dessen eine umfassende Suchstrategie entwickeln
kann.
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CD-ROMs (hier gibt es zahlreiche,
alledings finden sich die Inhalte heutzutage meistens in einer Datenbank,
die im Internet zur Verfügung steht (STN, DIMDI, KOMPASS)
-
"Quick and dirty"-Recherchen
sind solche, die wir eigentlich alle kennen. Irgendein Suchwort in das
dafür vorgesehene Feld getippt und los geht's. Effektiv ist eine solche
Suche nicht.
Im Internet
gibt es mittlerweile Informationen über alles denkbare und undenkbare.
Bevor Sie die Suchmaschinen bemühen, überlegen Sie sich zu Ihrem
Suchbegriff einen übergeordneten Begriff
oder
ein ganz charakteristisches Schlagwort
und betten dies in die bekannte Domänschreibweise ein, also www.ich-will-das-wissen.de,
(www.wurst.de;
www.reisen.de),
der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mit großer Wahrscheinlichkeit
finden Sie bei diesem Portal Hinweise zu weiteren relevanten Seiten.
Wenn Sie an Wissen interessiert
sind, das Sie ohne das Internet in Lexika
nachschlagen würden, so suchen Sie auch hier nach aktuellen online-Verzeichnissen.
Einige davon sind unter den Internetlinks
gelistet. Das gilt für Lexika wie den Duden, wie auch für Fremdsprachenlexika.
Und wenn ich zu einer Suchmaschine
greife, so ist es zur Zeit meist google,
fireball
oder altavista. Hier finde ich meist
alles was ich suche, mittlerweile auch *pdf- und doc*-Dateien, die bisher
von den Suchmaschinen nicht erfasst wurden. Auf Wunsch schicke ich
Ihnen gerne (Tel. 07071-940809) meine vergleichende Aufstellung (Verwendung
der Boole'schen Operatoren, usw.) der drei Suchmaschinen.
Auf den
Internetlinks habe ich Ihnen die von mir am meisten verwendeten Webseiten
gelistet; diese ändern sich durch die bekannte Dynamik des WWW kontinuierlich.
Deshalb werden Sie aber in regelmäßigen Abständen aktualisiert
und ergänzt.
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Kontakt:
Dr. Jutta Bachmann
Tel.: 0047/66912809
E-Mail:
info@jutta-bachmann.com
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