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Was die Presse über uns berichtet

  FAZ-Hochschulanzeiger 
Friedrich-Ebertstiftung  
BSE-Tagung in Tübingen 
Was die Presse über "Der Information Broker" schreibt 


Weibliche Seilschaft 
(FAZ Hochschul-Anzeiger/Nr. 47, Frühjahr 2000) 

Netzwerke für Frauen, die ein Unternehmen gründen wollen, gibt es mittlerweile in ganz Deutschland. Hier profitieren Jungunternehmerinnen nicht nur vom Rat erfahrener Fachfrauen - nicht selten treffen sie hier auch ihre zukünftige Geschäftspartnerin 

Als frisch gebackene Frau Doktor hatte Jutta Bachmann drei Wünsche an ihren Job: Erstens wollte die Expertin für Molekulargenetik und examinierte Anglistin und Romanistin mit allem wuchern, was sie an der Universität gelernt hatte: Sprachen und Biologie. Zweitens wollte sie ihre Erfahrungen aus dem Wissenschaftsbetrieb verwerten können. Und drittens wollte sie zweitlich so unabhängig bleiben wie möglich, um sich um ihre dreijährige Tochter kümmern zu können. An eine wissenschaftliche Karriere war da nicht zu denken. 
Also machte die heute 38-Jährige Schluss mit den Zellkulturen und gründete stattdessen 1997 in Tübingen eine eigene Firma: "Jutta Bachmann - Wissenschaftliche Manuskripte und Kongress-Management". Zusammen mit drei freien MitarbeiterInnen redigiert sie seitdem wissenschaftliche Texte, deren Autoren - Biologen und Mediziner vom Assistenten bis hin zum Professor - auf Nummer sicher gehen wollen, bevor ihr Opus in einer Fachzeitschrift oder einem Buch erscheint. Auf Wunsch übersetzt ihr Team die Texte anschließend ins Englische oder Französische. Außerdem organisiert die Jungunternehmerin Kongresse. Zuletzt eine Tagung für 450 Leute zum Thema BSE. "Ein irres Ding. Ganz Tübingen war ausgebucht", freut sich Jutta Bachmann. 

Infrastruktur für Gründerinnnen schaffen 
Bei der Verwirklichung ihrer Wünsche setzt Jutta Bachmann weniger auf die Wunder guter Feen als auf den Beistand handfester Praktikerinnen: "Mir ist es wichtig, Kontakt zu anderen Frauen zu haben, die sich mit denselben beruflichen Problemen herumschlagen." Die fand sie im Frauenwirtschaftswunder Tübingen, das 1995 von Existenzgründerinnen und der Frauenbeauftragten der Stadt Tübingen ins Leben gerufen wurde. Erklärtes Ziel des eingetragenen Vereins ist, in Tübingen, eine "frauen- und familienfreundliche Infrastruktur" für Gründerinnen zu schaffen. Zurzeit machen rund 50 Frauen aus allen Branchen mit: Architektinnen und freie Lektorinnen ebenso wie Kulturmanagerinnen, Kosmetikerinnen und Hebammen. Finanziert wird die Arbeit ausschließlich aus den Beiträgen der Mitglieder - 80 Mark pro Frau und Jahr. 

Monatliche Treffen 
Das Netz werk bietet unter anderem Erstberatungen für Existenzgründerinnen an, veranstaltet Informationstage für Unternehmerinnen und versucht, in Politik und Wirtschaft für eine frauengerechte Wirtschaftsförderung zu werben. 
Herzstück des Ganzen sind die monatlichen Treffen. Neben dem persönlichen Erfahrungsaustausch steht immer ein Vortrag auf dem Programm. Das Themenspektrum ist bunt und mannigfaltig: Von "Besprechungen mit KundInnen führen" oder "Rentenversicherungsrecht und Scheinselbständigkeit" bis zu "Mediation" reicht die Palette. 

First Hand Information 
Jutta Bachmann ist regelmäßig dabei und hat sich jüngst sogar in den dreiköpfigen Vorstand wählen lassen. Sie findet am Netzwerk besonders gut, dass sie dort "first hand information" bekommt: "Das Frauenwirtschaftswunder bietet einen riesigen Wissenspool, auf den ich jederzeit zurückgreifen kann", erklärt Jutta Bachmann. Sie selbst hat sich schon einmal Rat geholt bei einer Anwältin aus dem Kreis der wunderbaren Frauen. "Bei der wusste ich einfach vorher, dass sie kompetent ist." Zurzeit erarbeitet eine "vernetzte" Versichungsmaklerin ein Angebot für Bachmanns Firma. 

Niedrigere Hemmschwellen 
Initiativen wie das Frauenwirtschaftswunder gibt es mittlerweile in ganz Deutschland. Barbara Wagner vom "Deutschen Gründerinnen Forum " (DGF) erklärt die wesentlichen Merkmale dieser geschlechtsspezifischen Einrichtungen: "Gründerinnen haben andere Anliegen als Gründer. Sie müssen zum Beispiel meistens Beruf und Familie miteinander vereinbaren. Außerdem gründen Frauen im Vergleich zu Männern häufig sehr kleine Firmen und planen nicht zu expandieren." Auch sei die Hemmschwelle bei Netzwerken niedriger als bei anderen Anlaufstellen. "Oft fühlen sich vor allem Frauen, die sich noch unsicher sind, ob sie überhaupt gründen wollen, von den Netzwerken einfach besser beraten", sagt Barbara Wagner. 

Erfolgreich kooperieren 
Und wenn's besonders gut läuft, finden Unternehmerinnen nicht nur Gesprächs-, sondern auch Geschäftspartnerinnen. Das ist speziell für Einsteigerinnen mit mageren beruflichen Kontakten wichtig. "Viele Aufträge verlangen mehr Know-how, als eine Firma alleine bieten kann. Wenn sich die Unternehmerinnen aber zusammentun, können sie Geschäfte abschließen, die für jede Einzelne eine Nummer zu groß wären", sagt Wagner. So werden aus einsam vor sich hin wurstelnden Existenzgründerinnen schnell erfolgreich kooperierende Geschäftsfrauen. 
Silke Linneweber - FAZ Hochschulanzeiger/Nr. 47, S. 60 

 

Friedrich-Ebert-Stiftung  
Teilnahme  an der Podiumsdiskussion am 14. Mai 1998 in Stuttgart  

Nachzulesen in "Existenzgründungen nach dem Hochschulabschluss" der Reihe "Wirtschaftspolitische Diskurse", Nr. 120, Hrsg. Wirtschafts- und sozialpolitisches Forschungs- und Beratungszentrum der Friedrich-Ebert-Stiftung, Abt. Wirtschaftspolitik, Godesberger Allee 149, 53170 Bonn 

 

Organisation der BSE Tagung 1999 in Tübingen (23.-24.9.1999) 
"Characterization and Diagnosis of Prion Diseases in Animals and Man" 

Nachzulesen in:  
Tierärztliche Rundschau 54: 657-559 (1999) 
Der Spiegel 41: 11.10.1999 
Science 286: 660, 1999 
Stuttgarter Zeitung Nr. 239 - 15. Oktober 1999 
Archives of Virology (Supplement; Erscheinungsdatum: Dezember 2000; Springer Verlag) 
Proceedings (Erscheinungsdatum: Dezember 2000; Springer Verlag) 

 

Amazon über "Der Information Broker" (von Wolfgang Tress) und weitere Leserrezensionen

Artikel aus dem Schäbischen Tagblatt, 23. November 2000:
Wegweiserin im Info-Dschungel - Die Tübingerin Jutta Bachmann schrieb ein Buch über „Information-Broking“

Nur schwer finden sich Laien im Informations-Dickicht des Internets zurecht. Täglich wächst die Anzahl der Web-Seiten und damit die Menge der verfügbaren Information. Wirtschaft und Forschung greifen deshalb immer häufiger auf professionelle Informationsbeschaffer zurück. Was es mit diesem Beruf auf sich hat und welche Voraussetzungen man mitbringen sollte, darauf gibt Jutta Bachmann in ihrem gerade erschienen Buch Antwort. 

Schon vor der Geburt des Internets gab es professionelle Informationsvermittler wie Bibliothekare und Dokumentare, die für ihre Auftraggeber in Datenbanken recherchierten. Mit dem digitalen Medium Internet und seiner allseits verfügbaren Informationsmenge wächst der neue Berufszweig der „Information-Broker“: Sie kennen die verschlungenen Pfade des World Wide Web, suchen darin nach relevanten Informationen, wählen sie aus und präsentieren sie. Wie das geht, dazu liefert Jutta Bachmann in ihrem Buch wertvolle Hinweise.

„Wenn ich etwas Spezielles im Internet suche, hat das nichts mit Surfen zu tun“, sagt die 39-jährige Autorin.  Surfen klinge nach aufregender Freizeitbeschäftigung, beim „Information-Broking“ ginge es jedoch um gezielte Informationsbeschaffung. „Ich habe in dem Buch das zusammengefasst, was ich selbst für mein Büro gebraucht hätte, als ich anfing.“
Nur vier Monate schrieb sie in diesem Jahr daran. Und trotzdem sind einige Adressen des umfangreichen Anhangs bereits überholt. Darum aktualisiert sie diese laufend auf ihrer Homepage.
Als sich Bachmann vor drei Jahren mit ihrem „Science Information Service“ selbständig machte, konnte sie bereits auf mehrere Jahre Recherche-Erfahrung mit biomedizinischen Datenbanken zurückgreifen. Zusammen mit Prof. Hans-Georg Rammensee hatte sie 1996 eine Datenbank über „immunologisch relevante Peptide“ veröffentlicht. Damals wurde diese noch gedruckt, heute ist sie im Internet abrufbar. In Rammensees Labor an der Universität arbeitet sie auch heute noch halbtags als Koordinatorin. Mitte nächsten Jahres wird sie sich jedoch vollständig mit ihrem Info-Service auf eigene Füße stellen.
Wer hinter dem Info-Broking das schnelle Geschäft vermutet, täuscht sich. Akribische Arbeit und eiserne Disziplin sind absolut notwendig für den Erfolg. Da wundert es auch nicht, dass Bachmann ihr Buch abends schrieb- nachdem sie ihre sechsjährige Tochter versorgt hatte, nach ihrer Arbeit an der Uni und ihrer freiberuflichen Tätigkeit. „Meine Tochter weiß auch schon, was ein Info-Broker ist“, erzählt Bachmann. Die Kleine habe gerne bei den Plakaten für die Buchpräsentation mitgeholfen, die den Wohnzimmerboden fast vollständig bedecken. Dass ihr Mann gerade eine Genetik-Professur in Oslo innehabe, sei zwar nicht dem Familienleben förderlich gewesen, dafür aber dem Entstehungsprozess des Buches.
„Spezielles Fachwissen ist absolut wichtig für einen Info-Broker.“ Bachmann studierte zunächst Romanistik und Anglistik. Erst als Fremdsprachensekrektärin am Tübinger Max-Planck-Institut für Biologie entdeckte sie ihr naturwissenschaftliches Interesse. Sie las so intensiv Fachartikel, dass ihr Chef Prof. Jan Klein sie aufforderte:“Stell dich doch mal ins Labor und üb' mit der Pipette.“ Schließlich schickte er sie sogar zu einem halbjährigen Forschungsaufenthalt nach Miami. Hoch motiviert zog sie anschließend ihr Biologiestudium in acht Semestern durch und promovierte in zweieinhalb Jahren.
„Ich wollte immer forschen, aber dann kam die Geburt meiner Tochter dazwischen.“ So besann sie sich auf ihren Spaß an der Recherche. „Ich fühle mich dann wie ein Detektiv, der seine Aufgabe so schnell wie möglich lösen möchte.“ von ihrer langjährigen Erfahrung profitieren jetzt die Buchleser. In dem Kapitel zu Informationsaufbereitung und –präsentation finden sich ebenfalls Hinweise zu Lesetechniken, Zeit- und Projektmanagement. Auch Marketing- und rechtliche Aspekte haben Eingang in das Buch gefunden. Seitdem es fertig ist, achtet sie selbst besser auf ihre Freizeit. „Früher dachte ich, ich müsse rund um die Uhr und sieben Tage die Woche für meine Klienten da sein.“ Heute mache sie ohne schlechtes 
Gewissen den Anrufbeantworter an und auch mal ein Wochenende frei. Persönliche Kontakte seien ihr sehr wichtig, denn nicht alles könne man über das World Wide Web regeln. Bislang erreichen sie 20 bis 30 E-Mails pro Tag. Mit dem Erscheinen ihres Buches dürften es demnächst noch einige mehr sein (v. Ute Keseberg)

Artikel aus der Stuttgarter Zeitung, 14. Dezember 2000:

Eine Biologin mit Spürnase im Informations-Dschungel
Fachleute aus Industrie und Universitäten nutzen mit Hilfe von Zwischenhändlern das Wissen aus dem Inernet. 

Für Biologen ist es schwer, einen Beruf zu finden. Meist arbeiten auch promovierte Akademiker in fachfremden Bereichen. Die Buchautorin Jutta Bachmann nützt ihr Fachwissen und wertet Informationen für andere aus dem Internet aus.

Täglich wächst die verfügbare Informationsmenge. Schon heute sind über  zwei Milliarden Dokumente über das Internet verfügbar, und in zwei Jahre könnten es doppelt so viele sein. In diesen Zeiten hat ein neuer Beruf Konjunktur: der „Information Broker“ – er sucht, sichtet und wertet spezielle Informationen für andere aus.
„Vertrauenswürdig und seriös sollten professionelle Informationsvermittler sein der Informationsvermittler besagt“, sagt Jutta Bachmann. Selbst seit einigen Jahren in diesem Metier tätig, übernimmt sie nur solche Recherchen, bei denen sie auf ihr Fachwissen oder ihre langjährige Erfahrung zurückgreifen kann. Gerne vermittelt sie ihre Kunden auch an kompetente Partner weiter. Und in den Anhang ihres Buches hat sie den Ehrenkodex für „Information Broker“ gestellt, wie ihn die Deutsche Gesellschaft für Informationsverarbeitung (DGI) formuliert hat. Ihre Aufträge erhält sie vorwiegend aus dem universitären Umfeld. Sie ist aber überzeugt, dass „zukünftig gerade, mittelständische Unternehmen auf Info-Broker zurückgreifen werden, um auf der Höhe der Zeit zu sein“ – Wie wird man zur Info-Detektivin? Spezielles Know-how über Datenbanken, Archive und Internet sind unerlässlich. Eine Einführung findet man in ihrem Buch. „Durchsetzungsfreudigkeit, Neugierde, strategisches Denken und eiserne Disziplin gehören ebenso dazu“ sagt die forsche Frau aus eigener Erfahrung. Das habe sie nicht erst gelernt, als sie ihr Buch in vier Monaten an langen Sommerabenden schrieb – nach der Arbeit und nachdem sie ihre Tochter versorgt hatte.
Nützlich sei außerdem ein spezielles Fachwissen. Bachmann ist Genetikerin und kam schon in ihrer Doktorarbeit mit Datenbanken in Kontakt. Anschließend war sie selbst an der Erstellung einer Datenbank über Eiweißbaustoffe, so genannte Peptide, beteiligt. „Ich wollte Wissenschaftlerin werden, doch dann kam meine Tochter dazwischen.“
Ist der Beruf eines Info-Brokers also ideal für Frauen, die Familie und Beruf in Einklang bringen wollen? Bedingt, meint die 39-jährige Unternehmerin. Eine gewisse Flexibiliät gehöre schon dazu, denn Kunden wollten intensiv betreut, Kongresse besucht und vor allem das eigene Wissen ständig auf den neuesten Stand gebracht werden.
Sie stört es nicht, dass der Verlag sich beim Buchtitel für die männliche Version des Berufes entschieden hat. „Ich habe meinen Teil als Autorin geleistet.“ Außerdem weise der Verlag auf dem Buchrücken ausdrücklich auf den weiblichen Personenkreis hin.
Vielleicht ist Bachmann gerade deswegen für den Beruf des Info-Brokers prädestiniert, weil sie fachlich gesehen ein Zwitter ist. Zur Naturwissenschaft kam sie erst in ihrer Zeit als Fremdsprachensekretärin am Tübinger Max-Planck-Institut für Biologie. Zuvor hatte sie bereits Anglistik und Romanistik in Tübingen studiert. Ihre sprachlichen Fähigkeiten kommen ihrem „Science Information Service“ zu Gute, in dem sie ebenfalls wissenschaftliche Manuskripte überarbeitet und teilweise sogar neu schreibt. zu ihrem Kundenkreis zählen daher auch Mediziner, die es neben ihrem Klinikalltag oft nicht schaffen, ihre Forschungsergebnisse in eine für die Wissenschaftsgemeinschaft annehmbare Form zu bringen.
Zusätzlich zur Informationssuche geht sie in ihrem Buch auf Auswertungs- Präsentationstechniken, Marketing und rechtliche Aspekte ein. Auch dem Zeitmanagement widmet sie Raum. Spätestens, seitdem sie das Manuskript geschrieben hat, legt sie selbst großen Wert darauf. „ Ich werde täglich mit E-Mails bombardiert.“ Da müsse sie ganz schnell zwischen dringlich und weniger dringlich, wichtig und weniger wichtig entscheiden (v. Ute Keseberg)
      

 

Kontakt:   
Dr. Jutta Bachmann   
Tel.: 0047-66912809
E-Mail: info@jutta-bachmann.com 

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